Rechtsanwälte fürchten um ihr Honorar

Rechtsanwälte abgezockt und bleiben immer häufiger auf den Kosten sitzen

Auch wenn es noch so viel Spaß macht umsonst zu arbeiten. Rechtsanwälte die mittellose Mandanten betreuen haben es nicht leicht. Es wird gelogen und gelogen was das Zeug hält. Nach und nach merken immer mehr Anwälte, dass das eigene Honorar in Gefahr steht, besonders dann wenn es sich um einen renitenten Kunden handelt, der landauf  landab seine Rechnungen nicht bezahlt und notorisch daran interessiert ist weiterhin Leistungen zu erschleichen.

Das allerletzte Mittel der Wahl ist es, sich hinzusetzen und einen Prozesskostenhilfeantrag für einen angeblich mittellosen Mandanten zu formulieren. Nur sollte man sich die Mühe machen zu verstehen, dass es sich bei derartigen Kunden oft um Lügen Bolte erster Klasse handelt. Denn der Mandant der noch Verträge für 598 Euro unterschreibt will plötzlich nicht in der Lage sein einen Gerichtsprozess zu finanzieren???

Im berüchtigten Stadtteil Wedding hat es einer geschafft, einen solchen Antrag zu stellen und wurde gleich in allen Punkten abgewiesen, die derzeit überhaupt in Frage kommen würden. Samt Tipps von Verbraucherzentralen, die quasi immer daran interessiert ist unschuldige Bürger mit ganz tollen Ratschlägen zu versorgen um sie direkt vor die Wand laufen zu lassen.

AG Wedding 14 C 63/17

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